Planung des Westbades schreitet voran

Neues Westbad in Walle – öffentliche Vorstellung der Planung

Am Mittwoch, 17.10.2018, fand im Nachbarschaftshaus Helene Kaisen im Bremer Stadtteil Gröpelingen eine öffentliche Veranstaltung statt, bei der die Planungen zum Westbad ausführlich vorgestellt wurden. Ausgerichtet wurde der Termin vom Ressort Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport. Anja Stahmann als zuständige Senatorin war mit ihrem Staatsrat Jan Fries gekommen, um zusammen mit Martina Baden, der Geschäftsführerin der Bremer Bäder, das Vorhaben mit dem aktuellen Planungsstand zu präsentieren. Danach bekamen einige Nutzer des Westbades, u.a. die Bremer Rheuma-Liga, die Gelegenheit ihren Standpunkt und Grad der Zufriedenheit mit der Neubadplanung kundzutun.

Bernd Haar, Vorsitzender der Rheuma-Liga Bremen, machte vor ca. 100 Besuchern der Veranstaltung deutlich, dass der Start des Neubaus nicht noch länger herausgezögert werden sollte. Die Gefahr und da war er sich mit den Mitnutzern einig, dass durch Probleme an der vorhandenen Bausubstanz des derzeitigen Bads Wasserfläche nicht mehr genutzt werden und es zu längeren Ausfallzeiten kommen könnte, sei groß und würde sich verschlimmern, je später man mit dem Neubau beginnt.

Ansonsten lobte Haar die offene Form des Umgangs miteinander, weil nicht nur Transparenz bzgl. der Vorhaben bestünde sondern auch Wünsche und Ideen mit in die Planungen einbezogen wurden. So wird das Kursbecken statt bisher 50 m2 nun 60 m2 Wasserfläche haben. Auf die speziellen Belange für mobilitätseingeschränkte Rheumatiker ist man ebenfalls eingegangen.

Anders sehen es die Privatnutzer des Westbades, die sich mehr Badelandschaft als Hallenbad wünschen und diverse Vereine, die ihre Wünsche und Vorstellungen nicht ausreichend berücksichtigt sehen. So wurde beispielsweise das Fehlen eines Hubbodens im neuen Lehrschwimmbecken beklagt, obwohl Frau Stahmann und Frau Baden erklärten, dass hierzu das letzte Wort noch nicht gesprochen sei.

Das Gesamtvolumen der zu erwartenden Kosten wird aktuell bei rund 18 Millionen EUR eingepreist. Die Planung soll im Frühjahr 2019 konkret abgeschlossen sein, Baubeginn wäre dann 2020 und die Neueröffnung des Bades in 2022 terminiert.

Den aktuellen Stand der Aktivitäten der Bremer Bäder kann man im Internet unter www.bb-bauen.de abrufen. So kann man auch den bereits begonnen Neubau des Horner Bades dort verfolgen. Sobald es etwas Neues gibt, wird der Newsletter der Rheuma-Liga Bremen darüber berichten.

Bernd Haar, Vorstandsvorsitzender